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Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen

Beschreibung

Das Museum befindet sich seit 1995 im ehemaligen Zollverwaltungsgebäude des Grenzübergangs Duderstadt – Worbis. Die 1100 qm umfassende Ausstellung dokumentiert die Entwicklung der Grenzsperranlagen vom ersten Grenzzaun in der Nachkriegszeit über den Mauerbau bis zur nahezu perfekten Abschottung in den 80er Jahren. Die Grenzöffnung im Herbst 1989 und Deutsche Einheit im Oktober 1990 bilden den Abschluss. Im Jahr 2010 wurde die Dauerausstellung durch Historiker und Pädagogen völlig neu konzipiert. Themen des Alltags im Grenzgebiet werden ebenso gezeigt, wie das Leben in der Sperrzone und die Versorgung der Bevölkerung. Über den Grenzlandweg (6 km) sind die Grenzsperr- und Sicherungsanlagen an authentischer Stelle sowie die frühere Grenzinformation „West“ zu erreichen. Ein 8 km langer Grenzstreifen (Grünes Band) ist als Naturschutzgebiet erhalten und kann bis zum Heinz Sielmann-Erlebniszentrum erwandert werden.

Bildrechte: Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen
Mühlenturm des Grenzlandmuseums von der B247 aus.

Adresse / Kontakt

Anschrift:
Duderstädter Straße 5-7, 37339 Teistungen
GPS-Koordinaten:
51.483220°N 10.261910°E
Telefon:
+40 036071 97112 / +49 036071 900000
Fax:
+49 036071 97998
E-Mail:
info@_we_dont_like_spam_grenzlandmuseum.de
Internet:
www.grenzlandmuseum.de

Öffnungszeiten

  • Di-So   10:00-17:00 Uhr

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 4,00 €
  • ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbeschädigte und Gruppen ab 10 Personen): 3,00 €
  • Zeitzeugengespräch: 25,00 €


Führungen durch die Dauerausstellung des Museums (90 min)

  • Führung deutsch: 25,00 €
  • Führung englisch, französisch, spanisch: 30,00 €
  • weitere Sprachen auf Anfrage

Führungen im Außengelände und auf dem Grenzlandweg (90-120 min)

  • Führung deutsch: 30,00 €
  • Führung englisch, französisch: 35,00 €
  • weitere Sprachen auf Anfrage

Führung "Grünes Band": 40,00 €

 

Sammelschwerpunkte

  • Geschichte der innerdeutschen Grenze von 1945 - 1989/90
  • die Folgen der Teilung für die Menschen und die Natur im Grenzgebiet mit dem Schwerpunkt auf der Region Eichsfeld, die unter der deutschen Teilung besonders zu leiden hatte
  • die Milderung der Teilungsfolgen durch die Einrichtung des Grenzüberganges Duderstadt-Worbis und die Regelungen über den sogenannten grenznahen Verkehr 1973
  • Aspekte der Organisation von Staat und Gesellschaft in der DDR
  • die Auswirkungen sowohl der Existenz der Grenze wie Ihres Verschwindens auf die Tier- und Pflanzenwelt (Dauerausstellung Grenze-Land-Natur)

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