24.05.2013
Kulturministerium startet Ausschreibungen für Kulturentwicklungskonzeptionen
Das Thüringer Kulturministerium (TMBWK) hat zwei Ausschreibungen veröffentlicht, in deren Ergebnis in zwei Modellregionen Kulturentwicklungskonzepte (KEK) erarbeitet und umgesetzt werden sollen. In der ersten Phase werden Regionen und Agenturen angesprochen, sich bis zum 15.07.2013 an einem Interessenbekundungsverfahren zu beteiligen.
Von Michael Plote
22.04.2013
Förderprogramm „Die Sprache der Objekte“ für Museen und weitere Akteure
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dem Projekt „Die Sprache der Objekte“ die geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Erforschung der uns umgebenden Dingwelt. Antragsberechtigt sind Museen und weitere Akteure, Antragsschluss ist der 29.05.2013.
09.04.2013
Neun Millionen Euro für Kultur an 15 Städte und drei Landkreise
Der Freistaat Thüringen unterstützt in diesem Jahr mit insgesamt neun Millionen Euro 15 Städte und drei Landkreise, die aus eigener Kraft bereits viel Geld in Kultur investieren. Kulturminister Christoph Matschie stellte heute in Erfurt den sogenannten Kulturlastenausgleich mit der Vergabeliste vor und erläuterte den Verteilungsschlüssel.
Von Michael Plote
01.04.2013
Museen in Thüringen feiern den Alleskünstler Henry van de Velde
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Am 3. April 2013 feiern Freunde und Verehrer von Henry van de Velde seinen 150. Geburtstag. In Weimar ist ein Festakt in seinem ehemaligen Wohnhaus Hohe Pappeln geplant, der live im Internet übertragen wird. Museen und Kunsthallen in Thüringen würdigen den Alleskünstler das ganze Jahr mit Ausstellungen, die sein opulentes Lebenswerk neu und wieder ins öffentliche Bewußtsein rücken.
Von Michael Plote
21.03.2013
Das Modell Leuchtenburg ist nicht übertragbar
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Die Vorstandsmitglieder des Museumsverbandes Thüringen waren sich nach einem Besuch auf der Leuchtenburg einig. Das dort praktizierte Modell ist konzeptionell und kommerziell nicht auf Museen übertragbar.
Direktorin Dr. Ulrike Kaiser informierte den Vorstand über die jüngste Entwicklung der Leuchtenburg, die seit 2007 von einer gemeinnützigen Stiftung betrieben und unter dem Slogan „Porzellan trifft Mittelalter“ kulturtouristisch vermarktet wird. Im Dezember 2009 erhielt die Stiftung vom Thüringer Wirtschaftsministerium einen Förderbescheid in Höhe von 7 Millionen Euro, um ein „Thüringer Zentrum für Porzellan“ einzurichten. Entstanden ist seitdem ein modernes Besucherzentrum, das Torhaus wurde umgebaut, auf der Kernburg laufen weitere Bauarbeiten. Seit 2007 wurden insgesamt 7,68 Millionen Euro investiert.
Drei raumhohe Schaumagazine zeigen rund 300 Porzellanobjekte. Hinzu kommt die aktuelle Sonderausstellung „Weißes Gold vom Meeresgrund“ über den Porzellanfund der Wanli-Expedition vor Indonesien. Hier werden wenige authentische Objekte mit virtuellen und modernen Medien als Erlebnisraum inszeniert. Die geplanten „Porzellanwelten“ auf der Leuchtenburg verfolgen ein ähnliches Konzept.
„Wir haben einen modernen, mutigen Weg eingeschlagen“, beschreibt Ulrike Kaiser den Kurs. Die Leuchtenburg soll Deutschland weit Aufmerksamkeit erregen, sie wird aggressiv vermarktet. In der Region „gibt es aber auch viel Skepsis“, räumt die Direktorin ein. Die Mehrheit der Besucher würde die Angebote aber annehmen. 2012 zählte die Leuchtenburg rund 41.000 Gäste. Als Zielmarke sollen 150.000 bis 200.000 Besucher jährlich kommen.
Der Vorstand des Museumsverbandes sieht den Weg der gemeinnützigen Stiftung Leuchtenburg als ein Experiment an, das vergleichbar ist mit dem Trend zu Science-Centern. Museumsfachliche Fragen treten hier in den Hintergrund. Der Vorstand des Museumsverbandes wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen. (mip)






museumsverband-thueringen.de